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Article Comparison - Übereinkommen über den Widerspruch bei international gehandelten Inhaberpapieren

Artikel 20

1. Dieses Übereinkommen hindert die Vertragsparteien nicht, in ihrem Recht andere Verfahren, insbesondere einen nationalen Widerspruch oder eine Kraftloserklärung, zum Schutz der durch Abhandenkommen von Wertpapieren im Sinne dieses Übereinkommens betroffenen Personen einzuführen oder beizubehalten.

2. Jede nationale Stelle ersucht für diese Wertpapiere unter den in Artikel 11 und in den Durchführungsvorschriften vorgesehenen Bedingungen um internationale Veröffentlichung der nationalen Widersprüche, der Kraftloserklärungen und der auf eine Kraftloserklärung gerichteten Maßnahmen, die nach dem Recht der Vertragspartei, der diese Stelle angehört, schon veröffentlicht worden sind. Diese internationale Veröffentlichung geschieht zur Unterrichtung und hat nicht die Rechtsfolgen dieses Übereinkommens. Jede Vertragspartei kann jedoch Verfahren oder Maßnahmen, die von einer anderen Vertragspartei eingeführt oder getroffen worden sind, oder deren Veröffentlichung die Rechtsfolgen beilegen, die sie für angemessen hält.

3. Die Durchführungsvorschriften bestimmen, ob und unter welchen Bedingungen die vor dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens vorgenommenen nationalen Veröffentlichungen den Gegenstand einer internationalen Veröffentlichung bilden.